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Studentisches Wohnen. Ein Frontbericht - zweiter Teil
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Wohngemeinschaften
Etwas weniger vielseitig, aber nicht viel weniger abwechslungsreich und problembeladen sind private
Wohngemeinschaften. Von der reinen Zweck-WG bis zur ideologisierten Kommune ist alles überliefert.
Zusammen lebt es sich vielfach besser, man kann sich Internetanschluß, Küche und Bad teilen und sein
Sozialverhalten schulen, ein Haushaltsrecht mit Vetostimme für das gemeinsame Budget einführen und sich
ungefragt Kommentare zu seinen Lebensabschnittsgefährten bei den Mitbewohnern abholen.
Bei alldem ist nicht zu vergessen, daß Mitbewohner Lebewesen mit ihren ureigensten Ansprüchen sind,
die gehegt und gepflegt werden wollen. Es finden sich verschiedene Typen, unter ihnen – nicht abschließend
– der mütterliche Typ, der lässige Ausreißer, der Engagierte und die stillen Wasser. Beim Aufeinandertreffen
dieser Typen – besonders interessant bei unterschiedlicher Geschlechtsverteilung – wird das Zusammenleben
erst menschlich.
Bei Wohngemeinschaft.de
finden Sie Ihre Wohngemeinschaft in Ihrer Stadt.
Wenn Euch diese Charakterisierungen noch nicht abgeschreckt haben, stellt sich die
entscheidende Frage:
Wie finde ich eine Unterkunft ?
Wie einfach die Wohnungssuche wird, hängt stark von der örtlichen Nachfrage ab. Grundregel ist, daß man
nicht früh genug anfangen kann. Für Studentenwohnheim sind die Studentenwerke die richtigen Ansprechpartner,
bei denen man sich oft zentral bewerben kann. Adressen und Ansprechpartner lassen sich über die Website der
jeweiligen Uni finden.
Manche Wohnheim werden auch von privaten Trägern verwaltet. Welche das sind und wer der richtige Ansprechpartner
ist, wissen Studentenorganisationen wie z.B. der AStA.
Ansonsten sucht man über Schwarze Bretter, den Wohnungsmarkt der örtlichen Zeitung oder per Internet. Die beste
Zeit beginnt vor dem Semesterende, weil dann Bewegung auf dem Wohnungsmarkt ist und viele Bewohner Nachmieter suchen.
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